Gesetze des Taktierens bei Rundenjagden

Vor dem 97. Berliner Sechstagerennen buhlen die Veranstalter noch einmal um Robert Bartko

  • Von Jirka Grahl
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Faszination eines Sechstagerennens ist schwer zu beschreiben: Stetig rasend drehen die Duos sechs Tage lang ihre Kreise auf dem Bahnoval, und aus dem jeweils aktuellen Stand im Rennen ergibt sich eine spannende Mischung aus Angreifen, Parieren, aus Taktieren und Riskieren.

Beim renommiertesten der insgesamt 16 internationalen Sixdays, dem Berliner Sechstagerennen, das im Januar 2008 seine 97. Auflage erlebt, gehört das Taktieren mittlerweile schon im Vorfeld dazu. Gab es vor dem Sixdaysstart vor zwei Jahren viel Streit um die Teilnahme des Berliner Lokalhelden Guido Fulst, so steht diesmal der Lokalmatador und Olympiasieger Robert Bartko aus Potsdam im Mittelpunkt taktischer Manöver.

Gelingt es dem Renndirektor Heinz Seesing doch noch, den Publikumsliebling Bartko zu engagieren, der als Team Nummer eins mit dem Kölner Andreas Beikirch eingeplant war? Erst vor zwei Wochen sagte Bartko überraschend ab – angeblich, weil ihm zuwe...


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