Thomas Berger 13.12.2007 /

Australien diskutiert über Skandalurteil

Richterin ließ Vergewaltiger eines Ureinwohnerkindes laufen / Versäumnisse schon im Vorfeld

Der Fall einer Massenvergewaltigung eines Aborigine-Mädchens erschüttert Australien. Dass die neun Täter dafür nicht im Gefängnis landen, hat eine neue Debatte um das Justizwesen in den Ureinwohnergebieten ausgelöst.

Die Urteilsbegründung löste einen Aufschrei quer durch Politik und Bevölkerung aus. Sie sei zu dem Schluss gekommen, dass das zum Tatzeitpunkt zehnjährige Opfer wahrscheinlich aus freien Stücken Sex mit allen Angeklagten gehabt habe, führte Distriktrichterin Sarah Bradley als Rechtfertigung der drei Bewährungsstrafen und sechs Verurteilungen an, die nur ein befristetes Aufenthaltsverbot für das Gebiet beinhalten.

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