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Modern Times

Tödliche Versprechen – Eastern Promises von David Cronenberg

  • Von Marion Pietrzok
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Ich heiße Tatiana. Mein Vater starb im Bergwerk meines Dorfes. Er war also schon lange begraben, als er starb. Wir waren dort alle begraben. Begraben unter russischer Erde. Deshalb bin ich weggegangen. Um ein besseres Leben zu finden ...« Diese Sätze sind aus dem Off zu hören. Zitate aus einem Tagebuch. Die sie spricht, die Tagebuchbesitzerin (Sarah Jeanne Labrosse), ist nur einmal, ganz am Anfang des Films, zu sehen. Da steht sie in einer Apotheke, im offenen Mantel überm Kleidfetzen, wie ein verlorener Engel, mit dickem Bauch und barfuß, auf kaltem Boden, und stößt ein Ich-brauche-Hilfe! hervor. Plötzlich eine Blutlache unter ihr, »Placentaablösung«, wird man später in der Klinik diagnostizieren. »Das Kind konnte gerettet werden«, sagt der Arzt, die junge Mutter überlebt nicht.

Nach dem, was man in den folgenden Szenen erfährt, kann es damit Gott, so es einen gibt, nur gut gemeint haben, denn was sie in London, der Stadt, in der sie »...


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