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Wassermassen auf Java – über 100 Tote

Heftigster Regen seit 40 Jahren in der Region

Nach schweren Regenfällen sind bei Springfluten und Erdrutschen auf der indonesischen Insel Java mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.
Bergungsarbeiten nach einem Erdrutsch in Tawangmangu (Zentral-Java)
Bergungsarbeiten nach einem Erdrutsch in Tawangmangu (Zentral-Java)

Jakarta (dpa/ND). Teilweise wurden die Opfer in ihren Häusern, teils direkt im Freien von den Schlammmassen begraben. Eine Brücke, auf der sich etwa 50 Leute befanden, stürzte unter der Wucht des Wassers und der Muren ein.

Etliche Menschen der etwa 500 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Jakarta gelegenen Region werden noch vermisst. Wie einheimische Medien am Mittwoch meldeten, hatte es mehr als zwölf Stunden ununterbrochen geregnet. In zwei dicht besiedelten, zentral gelegenen Provinzen begruben die Muren Dutzende Häuser und ganze Straßenzüge unter sich. Manche Unterkünfte seien einfach weggefegt worden, hieß es beim nationalen Roten Kreuz.

Wie ein Sprecher der Provinzregierung sagte, sind die Zufahrtstraßen von Schlammmassen blockiert, so dass schweres Rettungsgerät nur unter schwierigen Bedingungen das Unglücksgebiet erreichen. Die Behörden sicherten den Betroffenen bestmögliche Hilfe zu. Inzwischen sind bereits etliche Helfer ins Krisengebiet entsandt worden. Neben Einsatzkräften von Behörden und Rettungsorganisationen meldeten sich auch viele freiwillige Helfer.

Ein Rot-Kreuz-Mitarbeiter sprach von den heftigsten Niederschlägen mit schlimmsten Folgen seit 40 Jahren in dieser Region.

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