Oliver Eberhardt, Jerusalem 27.12.2007 /

Stern der Hoffnung über Palästina

Pläne zum Ausbau israelischer Siedlungen stellen die neuen Verhandlungen infrage

Trügerischer Frieden: Während in Bethlehem Tausende Weihnachten feierten, stritten sich die Politiker über die Siedlungspolitik Israels. Aus Rücksicht auf seine Koalition besteht Regierungschef Ehud Olmert auf den Ausbauplänen – noch.

Bethlehem: Die Weihnachtsfeiern waren von einem starken Sicherheitsaufgebot begleitet.

Das hat Bethlehem schon seit langem nicht mehr gesehen: Die Hotels sind voll belegt und auf den Straßen der palästinensischen Stadt versammelten sich in den vergangenen Tagen Tausende, Ausländer und Einheimische gleichermaßen, um vor der Geburtskirche in der Innenstadt gemeinsam Weihnachten zu feiern. Ein krasser Gegensatz zu der bedrückenden Atmosphäre, die in den Vorjahren in der durch eine hohe Mauer und Kontrollpunkte vom nahen Jerusalem getrennten Stadt geherrscht hatte, und das aus gutem Grund. Immer wieder wurde im Laufe der Feiern von palästinensischen Politikern und christlichen Geistlichen in ihren Reden die Hoffnung geäußert, dass der Frieden mit Israel nun nahe sei, dass man vielleicht schon in einem Jahr nicht nur die Geburt Jesu Christi, sondern auch die eines unabhängigen palästinensischen Staates feiern könnte.

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