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Die SPD muss sich erklären

  • Von Rudolf Dreßler
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der 1940 in Wuppertal geborene Sozialexperte der SPD war Bundestagsabgeordneter, Staatssekretär und Botschafter.

Jene, die wöchentlich das politische Stimmungsbarometer untersuchen – im Volksmund: unsere Meinungsforscher – prognostizieren für die nähere Zukunft in neun Landesparlamenten und für die nächste Bundestagswahl, dass wir uns auf fünf Fraktionen einrichten sollen. Die Konsequenz solcher Wahlentscheidung wäre nach heutiger Haltung von vier dieser fünf Parteien, dass in neun Ländern und auch nach 2009 im Bund »Große Koalitionen« der Normalfall wären.

Für Schwarz-Gelb reicht es in der Regel nicht. Schwarz-Gelb-Grün scheitert an den Grünen und an der CDU. Rot-Gelb-Grün scheitert an der FDP. Rot-Grün-Rot scheitert an SPD und an Grünen. Es bleibt Schwarz-Rot, wenn dies, wie jetzt in Hessen geschehen, nicht von Seiten der SPD kategorisch ausgeschlossen wird. Es wird nicht als bösartig empfunden werden dürfen, wenn ich unterstelle, dass die SPD nach den hessischen Erfahrungen nicht noch einmal eine große Koalition von vornherein auss...


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