• Politik
  • Münchner Sicherheitskonferenz

»Sie nennen es Frieden. Wir nennen es Krieg«

Großkundgebung gegen Sicherheitskonferenz mit mehreren tausend Teilnehmern in Münchens Innenstadt

  • Von Gisela Dürselen, München
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Mehrere tausend Menschen haben am Sonnabend in München weitgehend friedlich gegen die 44. Sicherheitskonferenz demonstriert. Erwartet friedlich verlief auch die Friedenskonferenz am selben Ort.

3700 Polizisten, ein paar Rangeleien am Rande und laut dem Ermittlungsausschuss der Roten Hilfe 45 Leute in Gewahrsam: Das ist die Bilanz des großen Demonstrationszugs am Sonnabendabend gegen die 44. NATO-Sicherheitskonferenz (Siko). Zu den von der Polizei befürchteten Ausschreitungen kam es nicht – obwohl der Zug gegen die Bedenken der Polizei erstmals mitten durch die Fußgängerzone führte. Die Veranstalter zeigten sich zufrieden und gaben die Teilnehmer mit 8000 bis 10 000 an. Die Polizei sprach von 3000 Demonstranten.

Der Protestzug unter dem Motto »Wir stellen uns quer« war Höhepunkt einer Reihe von Veranstaltungen gegen die diesjährige Siko. Ein breites Bündnis aus politischen Gruppen und Friedensinitiativen hatte dazu aufgerufen.

Zäh waren in den vergangenen Wochen die Verhandlungen mit dem Kreisverwaltungsreferat über die Route des Demonstrationszugs verlaufen. Nach einem Kompromiss setzte sich der Zug aber pünktlich um 18 U...

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