Dieter Hanisch, Kiel 12.02.2008 / Wirtschaft und Umwelt

Garaus für Uni-Klinikum?

Schleswig-Holsteins UKSH soll filietiert und privatisiert werden

Die Kosten im Krankenhauswesen steigen – auch im Universitätsklikum Schleswig-Holstein (UKSH). Über Privatisierungen und Ausgliederungen soll das Problem auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden.

Das UKSH mit seinen Klinikstandorten in Kiel und Lübeck ist – nach dem Vivantes-Konzern in Berlin mit 13 500 Beschäftigten – der in Deutschland zweitgrößte Krankenhausbetrieb in öffentlicher Hand und zählt derzeit 10 600 Mitarbeiter. Damit ist es zugleich auch der größte Arbeitgeber in Schleswig-Holstein, arbeitet aber schon lange nicht mehr kostendeckend. Das Defizit beläuft sich inzwischen auf 70 Millionen Euro, zuletzt kamen jährlich 17 Millionen dazu. Der aufgelaufene Investitionsstau beträgt 400 Millionen Euro.

Das UKSH reiht sich damit in eine bundesweite Entwicklung ein, die jüngst das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI/Essen) beschrieben hat. In einer Studie zur Lage der Krankenhäuser, in Auftrag gegeben von der Deutschen Kranken-hausgesellschaft, konstatiert das RWI für 2007 eine Unterfinanzierung von einer Milliarde Euro. Auch 2008 und 2009 ist demnach mit Finanzierungslücken in Milliarde...

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