Weniger krank, eher tot

Krankenkassen-Studie: Männer vernachlässigen ihre Gesundheit

  • Von Silvia Ottow
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Einen deutlichen Anstieg der Krankschreibungen unter den Arbeitnehmern konstatierte die Deutsche Angestellten Krankenkasse für das Jahr 2007. Sie hatte die Krankschreibungen von 2,6 Millionen erwerbstätigen Mitgliedern ausgewertet und dabei besonders die Probleme der männlichen Versicherten untersucht.

Erstmals seit längerer Zeit ist ein Anstieg des Krankenstandes von 3,0 auf 3,2 Prozent unter den Erwerbstätigen zu verzeichnen. Ungefähr acht Jahre hatte er auf geringerem Niveau verharrt. Gestern aber gab die Deutsche Angestellen Krankenkasse (DAK) – sie versichert immerhin zehn Prozent der Menschen im Land – bekannt, dass sie im vergangenen Jahr 106 Fälle pro 100 Arbeitnehmer zählte. Das ist ein deutliches Plus gegenüber 2006 mit 99 Fällen. Es waren nicht nur mehr Beschäftigte krank, sondern der Einzelne war auch öfter arbeitsunfähig. Am gesündesten sind die Menschen den Zahlen zufolge in Baden-Württemberg und am kränksten in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Die meisten Fehltage verursachten Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, an zweiter Stelle steht das Atmungssystem und an dritter die Verletzungen. Die meisten Fehlzeiten haben Beschäftigte im Gesundheitswesen, gefolgt von öffentlicher...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 555 Wörter (3814 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.