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Renditejäger lauern

Gewerkschaften wollen die Privatisierung der Bahn verhindern

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Während die Akteure in Bahnvorstand und Bundesregierung mit allergrößter Hast im Sinne des »Holding-Modells« von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück die Teilprivatisierung des Transportbereichs der Deutschen Bahn (DB) vorbereiten, erhebt sich an der Gewerkschaftsbasis zunehmend Widerspruch.

So positionierte sich am Freitag der Transnet-Bezirk Nordost auf seiner Konferenz in Blankenfelde gegen den Börsengang und forderte alle Gliederungen der Gewerkschaft auf, sich konsequent gegen jede Form der Kapitalprivatisierung zu wenden. Anfang vergangener Woche hatte bereits die Transnet-Bezirkskonferenz in Thüringen ein Papier verabschiedet, das jede Form der (Teil-)Privatisierung der Bahn oder ihres Transportbereiches ablehnt und den Eigentümer Bund auffordert, dem Bahnmanagement jede Form von Tarifflucht und Dumpinglöhnen zu untersagen.

Die Furcht vor den Konsequenzen einer Kapitalprivatisierung hat ihren Nährboden: »Das Management der Bahn handelt schon jetzt im vorauseilenden Gehorsam gegenüber privaten Renditejägern«, kritisieren die Thüringer Eisenbahner und weisen darauf hin, dass nach dem Willen des DB-Vorstands Lokführer nur noch bei Leiharbeitsfirmen zu schlechteren Arbeitsbedingungen und für 20 Prozent weniger Lohn besc...


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