Otto Köhler 22.03.2008 / Kommentare
Gastkolumne

SPD – was ist das?

Der Mitherausgeber der Zeitschrift »Ossietzky« wurde 2007 mit dem Kurt-Tucholsky-Preis geehrt.

Vor fünf Jahren – wenige Stunden vor den Iden des März – gab Gerhard Schröder den Startschuss zur Geburt der Linkspartei. Er verkündete Hartz IV. Die Linke ist inzwischen groß, die SPD klein geworden. Und der SPD-Vorsitzenden gab es seit Schröder viele.

Jetzt wackelt an ihrer Spitze der arme Mann aus Rheinland-Pfalz hin und her und weiß nicht mehr ein noch aus. Die SPD ist verbraucht und aufgerieben, ihr Personal in den höheren Rängen desolat. Caesar stellte an diesem Vorabend vor 2044 Jahren ahnungsvoll die Frage: »Was ist die beste Art zu sterben?«

Beck soll leben. Der Bedauernswerte ist kein Caesar. Wo wäre da auch ein Brutus? Und wozu? Einen besseren Kanzlerkandidaten als ihn finden sie im Steinbruch dieser Partei nimmermehr. Ob Steinbrück oder -meier, das ist einerlei. Es wäre nur die Dauerfusion von SPD und Union.

In ihrer Not hält sich die SPD neuerdings sogar in den besseren Bundesländern f...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: