Dieter Hanisch, Kiel 26.03.2008 / Wirtschaft und Umwelt

Mogelpackung abgelehnt

Beschäftigte des Uniklinikums in Lübeck und Kiel streiken

Der seit Monaten schwelende Konflikt um das in Lübeck und Kiel ansässige Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) tritt heute in eine neue Phase. Seit sechs Uhr befindet sich ein großer Teil der 6500 nichtwissenschaftlich Beschäftigten im unbefristeten Streik. Ein Notdienst steht parat.

Mehrere Tarifrunden waren ohne Kompromiss zu Ende gegangen, so dass ver.di als Verhandlungsführer in der ersten März-Woche die Gespräche für gescheitert erklärte. Als bereits zur Urabstimmung für einen Streik aufgerufen wurde, lenkte die Leitung des Universitätsklinikums samt Aufsichtsrat noch ein und forderte die Einsetzung eines Schlichters. Doch die Geduld der Beschäftigten hat ihr Ende erreicht. 82,5 Prozent der Abstimmungsberechtigten beteiligten sich an dem Votum zum Streik, das mit 99,3 Prozent kaum eindeutiger hätte ausfallen können.

Die Forderungen der UKSH-Angestellten lauten 2,9 Prozent mehr Gehalt, eine Arbeitsplatzsicherung bis 2015 sowie der Verzicht auf Privatisierungsmaßnahmen durch die Landesregierung. Der Klinikvorstand erklärt, er sehe keine...

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