Schlag Bagdads gegen die Sadr-Bewegung

Regierung Iraks stellt Miliz des schiitischen Predigers in Basra zweifelhaftes Ultimatum

  • Von Karin Leukefeld
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In der südirakischen Stadt Basra wird heftig gekämpft. Ministerpräsident Nuri al-Maliki hat den Kämpfern der Mahdi-Armee des Predigers Moktada al-Sadr ein Ultimatum gestellt. Wer innerhalb von 72 Stunden die Waffen abgebe, werde nicht verfolgt.

Es ist ziemlich genau einen Monat her, dass Sadr, der in westlichen Medien gern »Hassprediger« genannt wird, einen sechsmonatigen Waffenstillstand seiner Mahdi-Milizen um weitere sechs Monate verlängerte. Beifall kam damals von allen Seiten. Ein US-Armeesprecher begrüßte die »wichtige Selbstverpflichtung, die die Sicherheitslage für alle Iraker verbessern könne«. Der Sprecher des Weißen Hauses, Scott Stanzel, erklärte sogar, man sei bereit für einen Dialog mit der Sadr-Bewegung; und laut Staffan de Mistura, Sondergesandter des UN-Generalsekretärs in Irak, helfe die Verlängerung des Waffenstillstandes, die nationale Versöhnung zu fördern. Umso mehr erstaunt die aktuelle Militäroperation, die von der irakischen Armee unter Führung von Ministerpräsident Maliki seit Dienstag in Basra und anderen Städten Südiraks sowie in Sadr City, dem mit zwei Millionen Einwohnern größten Armenviertel von Bagdad, durchgeführt wird. Maliki machte in einer ...

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