Besorgte Tibeter wollen Vermittler

Nur kleine Gruppe von Exilanten lebt in der Region / Hohe Anerkennungsrate für Asylbewerber

  • Von Marina Mai
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Tibeter in Berlin sind eine sehr kleine Gruppe. Die Tibet-Initiative schätzt die Zahl zwischen 30 und 40. In Brandenburg sollen es weniger als 10 sein. Die Zahlen sind Schätzungen. Amtliche Statistiken fehlen, weil Tibeter von den Behörden als Chinesen geführt werden. Oder auch als Schweizer, denn das neutrale Gebirgsland ist seit Jahren Hauptzielland für Asylsuchende aus Tibet. Dort liegt auch das Zentrum der politisch aktiven Exiltibeter innerhalb Europas.

Viele dieser Exiltibeter haben inzwischen die Schweizer Staatsangehörigkeit angenommen. Und einige wenige von ihnen sind nach Berlin umgezogen. Tsewang Norbu ist einer der Tibeter in Berlin. »Unsere kleine Gruppe trifft sich einmal im Monat, um unsere Sprache zu sprechen und Informationen auszutauschen«, sagt er. In den letzten Tagen veranstalteten die Tibeter auch politische Aktionen. Sie hielten Mahnwachen vor der chinesischen Botschaft oder sammelten am Brandenburger Tor Untersch...


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