Ina Beyer 04.04.2008 / Bewegung

»Ein Angriff gegen Eine ist ein Angriff gegen alle«

Queere linke Strukturen lassen sich von Polizeigewalt und Justiz nicht einschüchtern

Eine Moderatorin des Berliner Transgenialen CSD wurde gestern vor Gericht vom Vorwurf der Vermummung freigesprochen.

Freudiges Johlen nach der Urteilsverkündung: Der Verhandlungssaal im Berliner Amtsgericht Tiergarten war am Donnerstagmorgen vollbesetzt, als der Prozess gegen Samira F. eröffnet wurde. Auch vor der Tür warteten noch Menschen, die nicht hereingekommen waren. Die Beschuldigte musste sich vor Gericht verantworten, weil sie auf dem Transgenialen Christopher Street Day (TCSD) im Sommer 2007 minutenlang eine Hasskappe über ihr Gesicht gezogen hatte – in den Augen der Gesetzeshüter ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Ein Strafbefehl über 300 Euro wegen Vermummung war erlassen worden. Dagegen hatte Samira F. Widerspruch eingelegt. Auf der Webseite des Transgenialen CSD, bei dem in Berlin jedes Jahr Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender demonstrieren, wurde ihr Fa...

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