Folke Havekost 22.04.2008 / Politik

Traumziel Europa in weiter Ferne

Marokkanische Organisation hilft gestrandeten Flüchtlingen

Tausende Migranten scheitern Jahr für Jahr beim Versuch, in die gelobte Europäische Union zu gelangen. Die marokkanische Menschenrechtsorganisation ABCDS hilft den Gestrandeten mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Medikamenten und setzt sich für ihre Rechte ein.

Wo hört Afrika auf? Und wo fängt Europa an? Die marokkanische Stadt Oujda mit ihren 500 000 Einwohnern wäre ein geeigneter Ort für solche philosophischen Fragen. Für tausende Flüchtlinge, die es aus Ländern wie Nigeria, Kamerun oder Mali hierher geschafft haben, ist die Frage sehr konkret. 60 Kilometer liegt das Mittelmeer entfernt, das beide Kontinente trennt. Doch Europa ist für sie ferner, als der Blick in den Atlas vermuten ließe.

»Oujda ist zu einer Sackgasse geworden«, berichtet Hicham Baraka von der Menschenrechtsorganisation ABCDS. Die »Assoziation Beni Znassen für Kultur, Entwicklung und Solidarität« ist im Juli 2005 gegründet worden, hilft den Gestrandeten mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Medikamenten und setzt sich für ihre Rechte ein. Auf der Suche nach Unterstützung und Bündnispartnern tourt Baraka im April durch Europa. Vor einer Woche stellte er seine Informationskampagne in der Hamburger »Werkstatt 3« vor.

Im Herbst 2005...

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