Heinz-Dieter Winter 02.05.2008 / Literatur
Politisches Buch

Aus Sorge um Israel

Idith Zertal und Akiva Eldar über die Siedlerbewegung

Israel blickt in diesen Tagen auf sechzig Jahre seiner Existenz zurück. Doch die berechtigte Freude über einen Staat mit mo-dernster Industrie und Landwirtschaft, Bildungswesen auf hohem Niveau und mit einer der stärksten Armeen der Welt dürfen nicht die dunklen Kapitel seiner Geschichte überdecken. Dies meinen namhafte israelische Historiker und Politikwissenschafter und haben zum Jubiläum entsprechende Publikationen vorgelegt. So beklagt beispielsweise Ilan Pappe in »Die ethnische Säuberung Palästinas« (s. ND vom 17. Januar), die gewaltsame und planmäßige Vertreibung Hunderttausender von Palästinensern aus ihren Dörfern und Städten seit 1948.

Die Historikerin Idith Zertal und der Journalist Akiva Eldar wiederum haben sich der israelischen Siedlerbewegung seit dem Krieg von 1967 angenommen. Ihre Kritik an diese ist heftig: »Die Siedler erlauben sich vorzugehen, als gäbe es überhaupt kein Gesetz, und taten, was immer sie in den besetzt...

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