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Arzt statt Auto

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Wenn die Gesundheitsbranche der Autoindustrie die Rolle als Jobmotor im Inland abnimmt, dann ist das auch ein Grund, sich Sorgen zu machen. In der Gesundheitsbranche sind nämlich seit langem die Weichen dafür gestellt, dass jede Entwicklung nur immer dazu führt, dass alles teurer wird. Der wissenschaftlich-technische Fortschritt bringt in anderen Branchen kostengünstige Lösungen, in der Gesundheit verteuern sich ein neues Medikament oder eine neue Therapie meist um das Vielfache. Dass Menschen gesünder leben und älter werden, wird als Argument für mehr Kosten angeführt. Doch diese erhöhen sich nur signifikant bei einer schweren Krankheit. Und das kann auch junge Menschen treffen.

Der Zusammenhang zwischen Gesundheit und wachsenden Kosten erscheint inzwischen so klar wie der zwischen Sonne und Wärme – bald wird man ein Gen für den Glauben an diese Disposition entdecken. Kaum jemand fragt noch, ob der Zusammenhang nicht vielmehr bewusst von denen herbeigeführt wurde, die vom Gigantismus der Gesundheitswirtschaft profitieren; von den Therapien, die wenig bringen, den Pülverchen, die niemandem nutzen und den Umstrukturierungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung, die alle Probleme sorgfältig umschiffen. Nur eine Frage wird ständig gestellt: Wer soll das bezahlen? Sie ist auch schon beantwortet: der Patient. Und zwar allein. Denn die Gesetzliche Krankenversicherung ist bereits ausgeplündert.

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