»Ich bin ein Aktivist«

Owen King in Amerikas Provinz

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Keine Rezension zu diesem Buch kann wohl ohne den Hinweis auskommen, dass Owen mit Stephen King verwandt ist, der mit seinen Horrorromanen zu den kommerziell erfolgreichsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts gehört. Da liegt es geradezu auf der Hand, dass sein jüngster Sohn sich abgrenzen, seine Eigenständigkeit behaupten muss, also keinesfalls Fantasy-Schmöker schreiben kann. Auch ist man geradezu aufgefordert, autobiografische Bezüge zu vermuten, wenn er in seinem ersten Roman, »Der wahre Präsident von Amerika«, aus der Sicht des 15-jährigen George erzählt, der seinen Vater nur gelegentlich sieht. Von dessen Drogen- und Alkoholabhängigkeit ist die Rede, und man denkt daran, dass Stephen King sich deswegen Anfang der 90er Jahre einer Therapie unterziehen musste. Aber im Kontext dieses Romans ist derlei nichts Besonderes. Die Gestalten scheinen alle irgendwie überdreht auf der Suche nach ihrem Lebenssinn.

Mit Ausnahme vielleicht von...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.