Die Last des Ressourcenreichtums

Bergbaumultis beuten Minen in Peru aus und graben der Bevölkerung das Wasser ab

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

In Peru geht heute der EU-Lateinamerika-Gipfel zu Ende. Ein übergeordnetes Thema ist die »nachhaltige Entwicklung«. Doch damit tun sich die Gastgeber schwer. In Peru werden die natürlichen Ressourcen ausgeplündert, als gebe es kein Morgen.

»Agua Si, Oro No!« (Wasser ja, Gold nein) steht in dicken Lettern auf einem Aufkleber, der auf einem Laternenmast im Herzen von Cajamarca prangt. Die Provinzstadt im Norden Perus ist eine der wichtigsten Bergbauzentren des Landes. Hoch über der alten Kolonialstadt befindet sich die größte Goldmine Lateinamerikas: Yanacocha. Hier werden täglich 600 000 Tonnen Gestein bewegt, um je Tonne etwa ein halbes Gramm des Metalls zu gewinnen.

Die Geschäfte laufen angesichts des hohen Weltmarktpreises gut, doch die Bevölkerung ist alles andere als begeistert von den schürfenden Multis in der Region. »Der Bergbau schafft nur wenig Arbeit und von dem Geld bleibt doch kaum etwas«, schimpft Manuel Holman. Der 23-Jährige arbeitet in der Straßenreinigung im nahe gelegenen Touristenort Baños de Inca. Auch hier könnte das Schürfen irgendwann beginnen, denn in der ganzen Region hat die Regierung Konzessionen für die Aufnahme von Bergbauaktivitäten vergeben...

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