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Rechter Hass lodert in Bolivien

Angriffe von Regierungsgegnern auf indigene Sympathisanten der Bewegung zum Sozialismus

  • Von Benjamin Beutler
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Boliviens Opposition zeigt zum wiederholten Male ihr hässliches Gesicht. Mehrere hundert indigene Bauern wurden am Wochenende bei rassistischen Übergriffen zum Teil schwer verletzt.

Die Opposition in Bolivien ist in der Wahl ihrer Mittel nicht zimperlich. Das haben Anhänger der Bewegung zum Sozialismus (MAS) des bolivianischen Präsidenten Evo Morales zum wiederholten Mal spüren müssen. Bauern aus den ländlichen Regionen des Departements Chuquisaca waren in die Gebietshauptstadt Sucre gekommen. Dort hatte Evo Morales am Sonnabend im Stadion »La Patria« anlässlich des 199. Gründungstages von Chuquisaca eine Rede halten wollen. Radikale Mitglieder des rechtskonservativen »Einheitskomitees Chuquisaca« verhinderten dies jedoch durch die Blockade der Eingänge. Angesichts der gespannten Lage sagte Morales seinen Besuch kurzfristig ab, um einen kalkulierten Ausbruch der Gewalt zu verhindern.

Für die MAS-Anhänger kam diese Absage allerdings zu spät. Sie wurden mit Stöcken und Tränengas angriffen, als Geiseln genommen und öffentlich entwürdigt. Die Vertreter der Indigenen, die über 80 Prozent der Bevölkerung Boliviens ausma...


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