Karin Nölte 04.06.2008 / Brandenburg

Krankenhäuser in unerträglicher Lage

Mitarbeitervertretungen warnen: Beschäftigungsbedingungen sind Behandlungsbedingungen

Die Bedingungen für die 70 000 Beschäftigten der Krankenhäuser in Berlin und Brandenburg seien »zunehmend unerträglich«, die Folgen für die Patienten schon spürbar. Mitarbeitervertreter gingen gestern mit einer dramatischen Warnung an die Öffentlichkeit: »Die Krankenhäuser sind in Not.«

In Berlin wurden seit 1990 die Krankenbetten um über 23 000 auf nicht einmal die Hälfte abgebaut – Personal inklusive. Die Zahl der Patienten stieg indes um 13 Prozent auf rund 700 000 im Jahr, die Verweildauer wurde zugleich auf 8,4 Tage mehr als halbiert. Von 113 Krankenhäusern blieben 59 übrig. Die Bettendichte je 10 000 Einwohner sank auf den bundesweit niedrigsten Wert von 55.

Hinter den Zahlen verbergen sich verschärfte Arbeitsbedingungen aller Berufsgruppen in den Krankenhäusern, unabhängig vom Träger. Seit der Umstellung auf die »duale Finanzierung« der Krankenhäuser 1972 – das heißt, die Betriebskosten ...

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