Susann Witt-Stahl 07.06.2008 /

»... irgendwie sehr, sehr antisemitisch«

In Teilen der LINKEN führt sich der antideutsche Neoliberalismus als Axt im Walde auf

Ein Gespenst geht um in der Linkspartei. Das bürgerliche Lager in Deutschland kann aber aufatmen – diesmal ist es sicher nicht der Kommunismus. Für große Aufregung sorgt das Gespenst trotzdem: Seit der Bundesarbeitskreis (BAK) Shalom der Linksjugend [solid] mit eigenen Verlautbarungen an die Öffentlichkeit tritt, läuft die Medienmaschine heiß. Kein Wunder: Wer auf die Suggestivfrage der Zeitschrift konkret »Ist die Mehrheit der LINKEN antizionistisch oder gar antisemitisch?« wie aus der Pistole geschossen die Namen profilierter Friedenspolitiker – Norman Paech und Wolfgang Gehrcke – nennt und die Sahnehäubchen-Antwort »Nicht alle von ihnen sind Antisemiten, aber sie machen viel antizionistisches Trara« oben drauf packt, kann sich sicher sein: Er wird einmal komplett in der von stern und Spiegel angeführten Medien-Stafette durchgereicht. Die taz frohlockt bereits: »Israel spaltet die Linke«.

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