Eine junge Mutter

Vor 70 Jahren wurde die Kommunistin Lilo Hermann ermordet

  • Von Lothar Letsche
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ihr Schweigen bei den Gestapo-Verhören hat einigen Antifaschisten das Leben gerettet. Am 20. Juni 1938 wurde Lilo Hermann hingerichtet.

Für Friedrich Wolf, den von den Nazis als Jude und Kommunist verjagten Arzt und Schriftsteller, war Lilo Herrmann eine Retterin der »Ehre des deutschen Volkes«, »ein leuchtendes Symbol dafür, dass innerhalb des deutschen Volkes Menschen lebten, die uns die Gewähr für ein neues Deutschland bieten«. Stuttgarts Bürgermeister Rolf Thieringer (CDU) beeindruckte 1989 »ihre Gesinnung und Haltung, aus moralischer und menschlicher Substanz heraus für die Sache der Menschlichkeit das Leben zu wagen«. Daran ändert nichts, dass unser Bild Lilo Herrmanns im Lauf der letzten Jahre mit Hilfe von Zeitzeugen, Nachlässen und Archivmaterial vervollständigt und von Ausschmückungen befreit werden konnte. Lilo Herrmann war kein schlechtes Vorbild für die Pionierorganisation in der DDR, aber sie hatte nichts mit Pionieren zu tun; Wolf hatte 1946 ihr Schicksal mit dem einer anderen Frau, die wirklich eine Pioniergruppe in Stuttgart leitete und ihm nahestand, ...

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