Jacqueline Myrrhe 21.06.2008 / Wissen

Routinejobs in der Erdumlaufbahn

Europäische Raumfahrtagentur suchte Astronauten, doch zum Mond oder Mars kommen sie nicht

»Wir wollen erstklassige Frauen und Männer in Europa finden, mit denen wir die Herausforderungen des Einsatzes auf der Internationalen Raumstation ISS und der bemannten Exploration unseres Sonnensystems im 21. Jahrhundert meistern können.« Mit diesen großen Worten hat der Chef des Europäischen Astronautenzentrums, der ehemalige Astronaut Michel Tognini, die gerade stattfindende Rekrutierung von Astronauten für die Europäische Raumfahrtorganisation ESA angekündigt. Am 18. Juni um Mitternacht war Bewerbungsschluss für die vier Stellen als ESA-Astronaut. Im Vorfeld rechnete man mit mehr als 60 000 Bewerbungen. Am Ende waren es jedoch nur 5000.

Auf den ersten Blick mag die Astronautenauswahl als eine Chance für die besten Talente Europas erscheinen, doch bei genauerem Hinsehen kann man schon fast Mitleid mit den Bewerbern haben, die hoffnungsvoll ihre Papiere zusammengetragen haben.

Die bemannte Raumfahrt ist kein Pflichtprogramm innerhalb...

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