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Klingender Hut und Schlauch-Musik

Kinderliedersommer im FEZ-Wuhlheide / Über 100 Angebote zum Mitmachen

Für manch einen vielleicht noch zu laut.
Für manch einen vielleicht noch zu laut.

Ohren spitzen, Hände heiß trommeln, den Körper tanzen lassen, lauthals singen – im Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) Wuhlheide geben beim ersten Kinderliedersommer die Jüngsten den Ton an. Wer will, kann eine musikalische Reise antreten: Zu Piraten und Indianern, zu Hexen oder den Tieren des Regenwaldes. »Wir wollen zeigen, wie wichtig Singen für die Entwicklung eines Kindes ist«, sagt FEZ-Sprecherin Marion Gusella. Sie verweist auf Studien, die belegen, dass Gesang eine positive Wirkung auf Sprachbildung, Gemüt, Gehör, Rhythmusgefühl und das Immunsystem hat. Zudem stärke Singen das soziale Miteinander, erweitere den Wortschatz und helfe Kindern, die Welt um sie herum zu verstehen.

»Wer gern singt, traut sich später eher zu, selbstbewusst seine Stimme zu erheben«, ist Gusela überzeugt. Gelegenheiten zum Musizieren gibt es beim Liedersommer genug. So wie gestern, als Maxim Wartenberg & Band auf der Astrid-Lindgren-Bühne ordentlich Dampf machten: Nebelschwaden durchzogen den Raum und knüpften ein scheinbar welliges Band zum Publikum. Die Mädchen und Jungen rissen die Arme nach oben und stimmten in den frechen Gesang ein. Sie tanzten und hüpften und ließen sich von Maxim in eine Traumwelt entführen. Auf der Bühne nebenan ging es leiser zu. Liedermacher »Cattu« spielte auf der Gitarre und wurde dabei vom Plüschhund Paul unterstützt. Beim »Marinchenkäfer-Lied« klatschten die drei- bis fünfjährigen begeistert mit.

Am Mittwoch und Donnerstag stehen Konzerte auf dem Programm: Beispielsweise entstehen unter dem Motto: »Alles in Bewegung« nach Liedtexten verschiedene Spiele. Buddelkasten- und Piratenmusik. Die Veranstalter kündigen für das Wochenende gar ein Wasserflaschenorchester an. Außerdem können die Kinder Instrumente bauen und ausprobieren. Mit Hilfe von Deckeln, Schläuchen, Pappen, Rasseln und Trommeln erklingt fantasievolle Musik. Die Besucher dürfen experimentieren, einen klingenden Hut probieren und die Hörbar entdecken.

FEZ-Berlin und Ladesmusikakademie, An der Wuhlheide 197. Infos zum Programm unter www.landesmusikakademie-berlin.de

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