Zahnoperation am Schwarzen Meer

Europäische Union will Grenzen für Gesundheitsdienstleistungen öffnen

  • Von Silvia Ottow
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Geht es nach der EU-Kommission, sollen Europas Patienten mehr Rechte bekommen und sich in den europäischen Gesundheitseinrichtungen frei bewegen dürfen. Vergangene Woche wurde ein entsprechender Gesetzentwurf vorgelegt.

Zur Zahnoperation nach Polen oder Bulgarien, Kuren in Ungarn oder Tschechien – die Bandbreite der medizinischen Leistungen, die der deutsche Patient über die Behandlung des Urlaubszipperleins hinaus im europäischen Ausland in Anspruch nehmen konnte, vergrößerte sich in den letzten Jahren. Jede Krankenkasse hat allerdings ein unterschiedliches Prozedere. Während bei der einen jede einzelne Massage vorher beantragt und genehmigt werden muss, erstattet die andere Behandlungskosten auch im Nachhinein. Darüber hinaus bestehen zwischen den einzelnen europäischen Ländern große Unterschiede.

Einige Urteile des Europäischen Gerichtshofs bescheinigen den Patienten das Recht, Gesundheitsdienstleistungen in einem anderen Mitgliedstaat in Anspruch zu nehmen und im Heimatland die Kosten erstattet zu bekommen. Die EU-Kommission spricht dennoch von Unsicherheiten bei den Auswirkungen dieser Rechtsprechung. Mit ihrem Vorschlag will sie Rechtssiche...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 499 Wörter (3610 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.