Segen für das Kapital

  • Von Ingolf Bossenz
  • Lesedauer: ca. 1.0 Min.
Wer immer noch der Illusion anhängt, die christlichen Großkirchen seien ein Regulativ bei dem von Staat und Wirtschaft immer hemmungsloser betriebenen Abbau der sozialen Fundamente dieses Landes, der sollte sich die jüngste Denkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gut durchlesen. Auf 128 Seiten findet sich darin unter dem Titel »Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive« eine Apologie der kapitalistischen Verhältnisse, wie sie nicht einmal Papst Benedikt XVI. in seiner Enzyklika »Deus caritas est« erreicht hat.

Auch heute könne »Streben nach persönlichem Wohlergehen zugleich zum Wohlstand aller führen«, wird in dem EKD-Papier postuliert. Diese von Adam Smith im 18. Jahrhundert aufgestellte und bereits seinerzeit gescheiterte Theorie soll allen Ernstes im 21. Jahrhundert für die Versöhnung mit einer verfehlten Wirtschaftsordnung herhalten. Natürlich darf der inzwischen zur medienfähigen Alibikritik ausgebaute Verweis auf die »das Vertrauen der Menschen in die Wirtschaft« zerstörenden »unverhältnismäßig ...

Wer immer noch der Illusion anhängt, die christlichen Großkirchen seien ein Regulativ bei dem von Staat und Wirtschaft immer hemmungsloser betriebenen Abbau der sozialen Fundamente dieses Landes, der sollte sich die jüngste Denkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gut durchlesen. Auf 128 Seiten findet sich darin unter dem Titel »Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive« eine Apologie der kapitalistischen Verhältnisse, wie sie nicht einmal Papst Benedikt XVI. in seiner Enzyklika »Deus caritas est« erreicht hat.

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