Eine gigantische Energieverschwendung

  • Von René Schuster
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

René Schuster, Jahrgang 1974, studierte an der Fachhochschule Eberswalde Landschaftsnutzung und Naturschutz. Seit 1999 vertritt er den Umweltverband Grüne Liga im Braunkohleausschuss Brandenburg und ist im Landesvorstand der Grünen Liga Brandenburg. 2007 verfasste René Schuster für die Bundestagsfraktion der LINKEN ein Kurzgutachten zur Frage der Notwendigkeit neuer Tagebaue.

René Schuster

Die Lacomaer Teiche werden in den nächsten Jahren von der Baggerschaufel begraben, im Tagebau Nochten verhandeln etwa 250 Betroffene über die Konditionen ihrer unfreiwilligen Umsiedlung und der Tagebau Reichwalde soll sich ab 2010 wieder weiter auf Bad Muskau zuarbeiten. Das alles gilt als genehmigter Tagebau und kann noch 1,3 Milliarden Tonnen Braunkohle liefern. Und es soll nicht genug sein?

Vattenfall plant in der Lausitz fünf neue Tagebaue, die etwa 3700 weitere Umsiedlungen erfordern würden. (Meist wird absichtlich nur ein Teil davon erwähnt.) Dazu kommen tausende Betroffene im Umfeld der Tagebaue. Die Politik hat die Aufgabe, den unersättlichen Kapitalinteressen enge Grenzen zu setzen. Gründe dafür gibt es viele. Braunkohle ist und bleibt ein Klimakiller: Mehr als 1000 Gramm CO2 pro erzeugter Kilowattstunde Strom – so viel Schaden erzeugt kein anderer Brennstoff. Wenn Vattenfall 2010 einen neuen Kraftwerksblock in Boxberg i...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 897 Wörter (6322 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.