Für 200 Dollar nach Käsong

Wer eine Tagesfahrt von Süd- nach Nordkorea unternimmt, fühlt sich in vielem an die Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik erinnert

  • Von Wolfgang Weiß
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Es herrscht Stimmung wie auf einem Wochenmarkt. Von allen Seiten rollen Reisebusse auf den großen Parkplatz an der »Brücke der Freiheit«, wo nach Ende des Korea-Krieges im Jahre 1953 14 000 Kriegsgefangene ausgetauscht wurden.

Beinahe hermetisch abgeriegelt ist die Grenze zwischen Süd- und Nordkorea.

Erwartungsvolle Menschen, die auch von der nahen Eisenbahnstation auf den Platz strömen, werden per Megafon zu Bussen der Firma Hyundai Asan dirigiert. Nach vielem Hin und Her setzt sich eine Kolonne von acht Fahrzeugen in Bewegung, vornweg ein Kleinbus mit Verantwortlichen des Reiseveranstalters.

Seit Dezember des vergangenen Jahres gibt es diese Möglichkeit eines kleinen Grenzverkehrs mit Tagestouren, allerdings nur in Richtung Norden. Ein Abkommen zwischen beiden koreanischen Staaten besagt, dass täglich bis zu 300 Südkoreaner die alte Königsstadt Käsong (oder Gaeseong, wie man in Südkorea sagt) und die historischen Monumente in der Umgebung besuchen können. Hier herrschte von 918 bis 1392 die Koryo-Dynastie, von der Koreas Name abgeleitet wird – im Ausland. Denn während Nordkoreaner ihr Land Tschosson nennen, heißt Korea im Süden Hanguk. Hier jedenfalls wurde, schon 200 Jahre vor Gutenberg, der Druck mit beweglichen Holzlette...

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