Steffen Schmidt 21.08.2008 /

Ministerlob für Endlager Schacht Konrad

Bundesamt für Strahlenschutz stellte Jahresbericht vor

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) stellten am Mittwoch in Berlin gemeinsam den Jahresbericht des BfS vor.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) bleibt seiner etwas janusköpfigen Sicht auf die Atomenergie treu: Einerseits lobte er bei der Vorstellung des BfS-Jahresberichts die Umrüstung der Schachtanlage Konrad zu einem Endlager für schwach radioaktive Abfälle und die Handhabung der Schließung des Atommülllagers im Schacht Asse II durch das Bundesamt. Auf der anderen Seite sprach sich der Minister neuerlich gegen längere Laufzeiten für ältere Atomkraftwerke aus. Alle diese Anlagen wären trotz teilweiser Nachrüstung »heute nicht mehr genehmigungsfähig«, ist Gabriel überzeugt. Der BfS-Jahresbericht stützt die Skepsis des Ministers. Insbesondere den alten Siedewasserreaktoren der sogenannten Baulinie '69, (Brunsbüttel, Isar 1, Krümmel, Philippsburg 1 und Würgassen) bescheinigt das BfS überdurchschnittliche Strahlungsbelastungen für die Anlieger und zudem deutlich schlechtere Sicherheitsreserven.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: