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Mit Wasserwerfern gegen Klima-Aktivisten

Polizei stoppte mit Gewalt Besetzung in Hamburg-Moorburg / Klima- und Antirassismus-Camp in der Hansestadt beendet

  • Von Susann Witt-Stahl, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Besetzung der Baustelle in Hamburg-Moorburg wurde von der Polizei mit massiver Gewalt verhindert. Es gab Verletzte und Festnahmen. Die Bilanz der Veranstalter des Doppelcamps fällt dennoch positiv aus.

Am Sonnabend an der Baustelle des Kraftwerks in Hamburg-Moorburg.

»Der Zaun ist offen!«, ruft ein junger Klimaschutz-Aktivist mit einer roten Fahne in der Hand. Hunderte Demonstranten springen über Gräben, laufen im dichten Regen durch kniehohes Gras und zwängen sich durch eine Lücke im Maschendrahtzaun, nur wenige hundert Meter von der Kraftwerksbaustelle in Hamburg-Moorburg entfernt. Die Baukräne sind bereits in Sichtweite. Doch schon am nächsten Zaun findet der Querfeldein-Marsch der Umweltschützer ein jähes Ende: Der harte Strahl eines Wasserwerfers und die Schlagstöcke der Polizisten stoppen den Versuch der Demonstranten, die Baustelle zu besetzen.

Rund 700 Teilnehmer des einwöchigen Klima- und Antirassismus-Camps in Hamburg, das gestern zu Ende ging, marschierten am Samstag von Neuwiedenthal im Süden der Hansestadt zur Baustelle des umstrittenen Vattenfall-Kohlekraftwerks, auf der bereits am Mittwoch ein Kran von Klima-Aktivisten besetzt worden war. Kurz vor dem Ziel versuchten rund 400 Demonstr...


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