Hans Frey 06.09.2008 / Wissen

Die Urknall-Maschine

Das bisher größte und teuerste Laborgerät der Physiker, der Teilchenbeschleuniger LHC, geht bei Genf in Betrieb

Am kommenden Mittwoch werden einige Milliarden Protonen im Large Hadron Collider (LHC) des Europäischen Kernforschungszentrums (CERN) ihre 27 Kilometer langen Einführungsrunden drehen, eingeschossen vom benachbarten, kleineren Super Proton Synchrotron (SPS). Zum ersten Mal werden sie den gesamten Ringtunnel des LHC in zwei Vakuumröhren durchlaufen, im Uhrzeigersinn und entgegengesetzt. Noch werden sie dort nicht beschleunigt, noch wird es keine Kollisionen zwischen gegenläufigen Teilchen geben, noch wird es sich nur um je ein umlaufendes Teilchenpaket handeln, nicht um die volle Kapazität von je dreitausend Paketen. Und doch – so Robert Aymar, Generaldirektor des CERN – »wird es das Ende einer Ära sein – und der Beginn einer neuen Ära. Die lange Zeit für Bau und Inbetriebnahme des wichtigsten naturwissenschaftlichen Werkzeugs überhaupt wird abgeschlossen sein. Die Mühe, der Einsatz und die Zusammenarbeit tausender Ing...

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