»Bis zu den Toren der Hölle«

Das Trauma der Terroranschläge und der Wahlkampf in den USA

  • Von Olaf Standke
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die heiße Phase des Wahlkampfs in den USA hat nach der Nominierung der beiden Präsidentschaftskandidaten begonnen. Doch morgen wollen Barack Obama und John McCain die Gräben kurzzeitig vergessen machen: Zum siebten Jahrestag des 11. September planen sie in New York zum Gedenken an die Opfer einen gemeinsamen Auftritt.

So unterschiedlich die Positionen der Präsidentschaftskandidaten in vielen Punkten sein mögen, der Kampf gegen das Böse steht für beide weit oben auf der Prioritätenliste. Und doch gibt es feine Unterschiede. McCain versteht den »islamischen Extremismus« als »Herausforderung dieses Jahrhunderts«. Er will Osama bin Laden »bis zu den Toren der Hölle jagen« lassen. Für ihn gibt es keinen Zweifel: »Nur die Vernichtung des internationalen Terrorismus und der Regime, die ihn unterstützen, wird Amerika vor weiteren Attacken schützen.« Obama, der die USA ebenfalls »im globalen Krieg gegen den Terror« sieht, will aber nicht gleich alle auslöschen: »Wir müssen den Terrorismus besiegen und die Quellen des Extremismus austrocknen«, rief er Hunderttausenden in Berlin zu.

Eine Linie der Konservativen in den verbleibenden Wahlkampfwochen hat Präsident George W. Bush auf dem Nominierungsparteitag schon umrissen: »Wir brauchen einen Präsidenten, der...

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