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Armstrongs überraschende Rückkehr

Radprofi kündigt an: »Ich werde versuchen, die Tour de France zu gewinnen«

Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong (Foto: AFP) kehrt in den Profiradsport zurück und strebt einen achten Triumph bei der Frankreich-Rundfahrt an. »Ich komme wieder«, sagte der 2005 zurückgetretene Amerikaner in einem Interview der Vanity Fair. »Ich werde versuchen, eine achte Tour de France zu gewinnen«, erklärte der 36-Jährige auf der Internetseite des Magazins. Armstrongs Sprecher Mark Higgins bezeichnete die Tour 2009 als »Ziel«. Sein Anwalt Bill Stapleton sagte: »Wir werden nicht versuchen, Zweiter zu werden.« Bei welchem Rennstall er sein Comeback feiern und welche anderen Rennen er fahren werde, ist offen.

»Nach Gesprächen mit meinen Kindern, meiner Familie und engen Freunden bin ich glücklich über die Ankündigung, dass ich in den Profiradsport zurückkehre, um auf die Last der Krebskrankheit aufmerksam zu machen«, erklärte Armstrong, der 1996 an Hodenkrebs erkrankte und geheilt wurde.

Zuvor hatte es Gerüchte gegeben, der Rennstall Astana halte eine Tür für Armstrong offen. Astana-Sprecher Philippe Maertens: »Das Gerücht kam vor etwa drei Wochen auf. Wenn es eine Möglichkeit gäbe, ihn zu verpflichten, würden wir natürlich darüber nachdenken. Er wäre willkommen.« Das von der kasachischen Industrie gepäppelte Team war in diesem Jahr wegen seiner Dopingvergangenheit nicht zur Tour zugelassen worden.

Ein Indiz für die Ernsthaftigkeit der Pläne des Tour-Rekordsiegers war die Anmeldung im August im Pool bei der US-Anti-Doping-Agentur, was Voraussetzung für die Aufnahme des Rennbetriebes ist. Armstrong sei in das Testprogramm für Kontrollen außerhalb des Wettkampfes aufgenommen worden, bestätigte eine Sprecherin der Anti-Doping-Agentur. Damit könnte er vom 1. Februar 2009 an internationale Rennen bestreiten.

Das amerikanische Fachmagazin VeloNews meldete, dass Armstrong seine Blutwerte im Internet veröffentlichen werde, »um totale Transparenz zu gewährleisten und zu zeigen, dass er ein sauberer Athlet ist«. Bekanntlich wurde er während und nach seiner Karriere wiederholt mit Doping in Verbindung gebracht und führte deshalb zahlreiche Prozesse. dpa/ND

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