Den Teufel im Dorf lassen

Berliner Ensemble: Peter Stein inszenierte Kleists Lustspiel »Der zerbrochne Krug«

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Der eiserne Vorhang hebt sich. Auf die Bühne projiziert: ein Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert, der Heinrich von Kleist zu seinem Lustspiel »Der zerbrochne Krug« inspirierte. Eine Gerichtssitzung. Hinten vorm Butzenscheibenfenster der Richterstuhl, links daneben der Tisch des Gerichtsschreibers, rechts eine Wand; die Zimmerdecke geschrägt, rechts hinten die große Eingangstür. Licht fällt ein.

Die Bühne von Ferdinand Wögerbauer ist genau dieses Bild. Wir sind bei dieser Inszenierung ganz im Früher. Peter Stein malt nach. Der Morgen erwacht als Kater, der dem Dorfrichter Adam im fetten Wanste steckt. Wunderbare Lichtstimmungen. Mägde gurren. Dann der Gerichtstag um den zerbrochnen Krug, der im Zimmer von Eve nächtlich vom Tische stürzte, Werk eines Eindringlings, den Eves Mutter bestraft wissen will, denn mit dem Krug geht’s auch um Ehre und Tugend der Tochter, und zum Glück wurden dem Wüstling zwei harte Hiebe nachgeschickt. Woh...

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