PLATTENBAU

  • Von Ingar Solty
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Nachnamen können ein Fluch sein. Heißt man etwa Vrtatko oder Vrtileck und hat sich mit diesem Namen ins Telefonbuch gewagt, dann wird man – ehe man sich versieht – zum satirischen Material eines Georg-Kreisler-Lieds. Oder man heißt vielleicht Zymorek anstatt Adorno und landet als Schriftsteller in Literaturverzeichnissen und Gemeinschaftspublikationen stets am Ende oder gar begraben unter dem werdegangsvernichtenden Akronym »u.a.«. Es mögen aber auch vertrautere, ja be- und gerühmte Namen sein, die unter Umständen zum Fluch geraten.

Einer dieser Namen ist der Name Degenhardt: eine Künstlerfamilie, deren ehrwürdiger Kern – Franz Josef – einer der größten Dichter Nachkriegsdeutschlands ist, wenigstens im Westen. Versuchen Sie mal, einen Degenhardt-Roman oder gar ein Degenhardt-Lied ohne Kollateralschäden in eine fremde Sprache zu übersetzen. Das wird nicht gelingen. Und weil es nicht gelingt, hat man es nach der T...

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