Terror in Arabiens Armenhaus

Jüngster Anschlag auf die US-Botschaft in Jemen ist ein weiteres Glied in der Kette der Gewalt

  • Von Karin Leukefeld
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach dem Anschlag auf die US-Botschaft in Jemen, bei dem diese Woche 16 Menschen getötet wurden, haben die Behörden bislang 25 Verdächtige festgenommen. Der Anschlag vom Mittwoch war der zweite auf die US-Botschaft binnen fünf Monaten.

Erstmals geriet Jemen im Jahr 2000 mit dem Anschlag auf das Kriegsschiff »USS Cole« im Hafen von Aden in die Schlagzeilen, bei dem 17 US-Soldaten starben. Seitdem ist die jemenitische Regierung wiederholt gegen vermeintliche Anhänger der Al Qaida vorgegangen, konnte allerdings weitere Angriffe nicht verhindern.

Im März 2003 versuchten Zehntausende Demonstranten, die US-Botschaft zu stürmen – aus Protest gegen den Krieg in Irak.

Der jüngste Anschlag ist der zweite in diesem Jahr. Im März 2008 verfehlten drei Mörsergranaten die Botschaft und landeten stattdessen in einer nahe gelegenen Mädchenschule, wo ein Wachmann getötet und mehr als ein Dutzend Schulmädchen verletzt wurden.

Inzwischen habe man »alle Verdächtigen ausfindig gemacht«, hieß es aus Sicherheitskreisen in Sanaa. 25 Personen wurden festgenommen. Erst im August hatten die jemenitischen Behörden 30 Verdächtige verhaftet, denen sie vorwerfen, Mitglieder eines Al-Qaida-...

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