Duell Schnelldenker gegen Tiefdenker

Schachexperte Frederic Friedel wagt keine Prognose und hofft, dass bald mal eine Frau im Finale steht

Nach 74 Jahren ist Deutschland wieder Austragungsort einer Schach-Weltmeisterschaft. Von heute bis zum 2. November duellieren sich in Bonn über zwölf Partien Titelverteidiger Viswanathan Anand (Indien) und Herausforderer Wladimir Kramnik (Russland). Der Preisfonds beträgt 1,5 Millionen Euro. Was die Schachfans in den nächsten Wochen erwartet, darüber sprach ND-Autor RENÉ GRALLA mit FREDERIC FRIEDEL, einer der wichtigsten Promoter des königlichen Spiels und Mitbegründer von ChessBase, des Hamburger Spezialunternehmens für Schachdatenbanken und Schachsoftware.

ND: Das Match Kramnik gegen den Supercomputer Deep Fritz in Bonn 2006 war auf sensationelle öffentliche Resonanz gestoßen. Wird die WM 2008 an gleicher Stelle ein vergleichbar großes Medienevent?
Friedel: Wahrscheinlich. Schach gewinnt enorm an Popularität. Das hängt auch mit dem Internet zusammen. In den letzten fünf Jahren sind auf diese Weise viele hundert Millionen Partien ausgetragen worden. Diese neuen Schachfans interessieren sich brennend für die Aktivitäten der Spitzenspieler und erst recht für den WM-Kampf.

Bei der WM werden hohe Eintrittpreise verlangt: 35 Euro pro Tag. Werden dadurch nicht viele Interessierte abgeschreckt?
Ich persönlich wage keine Vorhersage, da der Veranstalter Universal Event Promotion UEP mich schon mal überrascht hat. Stichwort Kramnik kontra Deep Fritz. Ich hätte damals nie gedacht, dass die Resonanz so groß sein würde. Ob die Zuschauer jetzt bereit sind, den geforderten Eintrittspreis zu bezahlen, we...

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