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LaRouche und der Tod

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Eine europaweite Konferenz in Berlin untersuchte die Aktivitäten der umstrittenen LaRouche-Bewegung.

Sie nannten sich Europäische Arbeiterpartei, Schiller-Institut oder Bürgerrechtsbewegung Solidarität (Büso). Alle diese Gruppen gehören zur LaRouche-Bewegung, benannt nach ihrem Gründer Lyndon La Rouche. Dessen Ehefrau Helga Zepp-LaRouche tritt in verschiedenen europäischen Staaten mit mäßigem Erfolg bei Wahlen an. Trotzdem sollten die Aktivitäten der Bewegung nicht unterschätzt werden, lautet das Fazit einer europaweiten Konferenz, die dieser Tage in Berlin stattfand.

Zu den Initiatoren der Konferenz gehörte der Berliner Rechtsanwalt Eberhard Schultz, der die Eltern von Jeremiah Doggan vertritt. Der junge Mann aus Großbritannien hatte Kontakt zur LaRouche-Bewegung bekommen und an einem Seminar nahe Wiesbaden teilgenommen. Unter mysteriösen Umständen kam er während des »Lehrgangs« ums Leben. Die Polizei sprach von Selbstmord und schloss die Akten – Jeremiahs Eltern dagegen fordern eine genaue Untersuchung der Vorgänge während des Seminars. Denn Jeremiah hatte erklärt, er sei Jude. Die LaRouche-Bewegung aber arbeitet nach Einschätzung des Politikwissenschafters Chip Berlet mit Verschwörungstheorien und einem codierten Antisemitismus. Möglicherweise liegt hier der Schlüssel zur Aufklärung der Todes von Jeremiah Doggan. Die Konferenz jedenfalls hat der Forderung nach einer Wiederaufnahme des »Falles Doggan« Auftrieb gegeben.

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