Ikonen der Zeitgeschichte, Jahrhundertporträts

Richard Avedon – Retrospektive im Martin-Gropius-Bau Berlin

  • Von Marion Pietrzok
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.
Charles Chaplin leaving America, New York, September 13, 1952 Foto:© 2008 The Richard Avedon Foundation

Charlie Chaplin zeigt ihm lachend die Teufelshörner: Richard Avedon fotografiert den großen Filmregisseur und Schauspieler am 13. September 1952 in einer angestrengten »Ätsch!«-Pose mit den ausgestreckten Zeigefingern am Kopf, kurz bevor Chaplin fortfährt aus dem McCarthy-Amerika. Marylin Monroe, 1952, sie trägt ein tiefausgeschnittenes Paillettenkleid, auf dem Licht glitzert, ganz im Gegensatz zu ihrem Star-Gesicht: Es drückt Verwehen, Hoffnungslosigkeit aus. Samuel Beckett, 1979, zwei Mal aufgenommen als Halbfigur: das eine Foto mit fragendem Blick, das andere mit nachdenklich gesenktem Kopf, das eine, als wisse er alles über die Welt, das andere, als zöge er sich in sich zurück. Marlene Dietrich, Katherine Hepburn, Buster Keaton, Carson McCullers oder Truman Capote – kaum einer der Celebrities, der nicht vor der Kamera von Richard Avedon (1923-2004) gestanden hätte. Seit 1950 benutzte er eine schwere Großbildkamera, die Abzüge...

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