Werbung

Grüne stellen sich auf

Kandidaten für den Bundestag werden gewählt

  • Von Markus Drescher
  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Bundestagswahl im September nächsten Jahres wirft ihre Schatten voraus, erster Akt des anstehenden langen Wahlkampfes ist die Aufstellung der Landeslisten. An diesem Sonntag bestimmen die Grünen in einer Landesmitgliederversammlung ihre Bundestagskandidaten. Rund 4000 Grünen-Mitglieder sind dazu aufgerufen, über voraussichtlich zehn Listenplätze zu entscheiden, teilten die Grünen-Landesvorsitzenden Irma Franke-Dressler und Stefan Gelbhaar am Dienstag mit.

Für den sicheren ersten Listenplatz kandidiert erneut die Bundestagsfraktions-Chefin und ehemalige Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast. Eine Gegenkandidatin – die ungeraden Listenplätze werden an Frauen vergeben – hat sie bisher nicht. Spannender wird es da bei der Besetzung der beiden folgenden Plätze, die noch als aussichtsreich gelten.

Bildungsexperte und Mitglied des Abgeordnetenhauses Özcan Mutlu, der sich eigentlich für Platz vier bewerben wollte, hat angekündigt, gegen den Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Justizsenator Wolfgang Wieland um Platz zwei antreten zu wollen. Eine offizielle Bewerbung lag dem Landesverband am Dienstag aber noch nicht vor, erklärte Franke-Dressler. »Es ist immer gut, wenn man eine Auswahl hat«, kommentierte sie die Kampfkandidatur. Dass sich zwei hochkarätige Kandidaten für Platz zwei bewerben, sei ein Zeichen für gutes Personal.

Um Platz drei treten die beiden Berliner Abgeordneten Lisa Paus, wirtschaftspolitische Sprecherin, und Alice Ströver, kulturpolitische Sprecherin, gegeneinander an. Über den Ausgang der Kampfkandidaturen wollten die Landesvorsitzenden nicht spekulieren. Wahlen bei einer Mitgliederversammlung seien nicht kalkulierbar, »man kann nichts voraussagen«, so Franke-Dressler. Gleichzeitig mit den Personalentscheidungen wollen die Grünen eine Resolution zur Klimapolitik verabschieden, in der sie sich unter anderem gegen den Neubau eines Kohlekraftwerks in Berlin aussprechen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!