Caroline M. Buck 13.11.2008 / Kino und Film
Film

Späte Selbstfindung

33 Szenen aus dem Leben von Malgorzata Szumowska

Julia Jentsch in »33 Szenen aus dem Leben«

Eine junge Frau verliert, in kurzer zeitlicher Folge Vater und Mutter – und den beruflichen Boden unter den Füßen: »33 Szenen aus dem Leben« ist die Geschichte einer dreifachen emotionalen Katastrophe, eines Reifeprozesses, einer durch äußere Ereignisse ausgelösten Bewusst- und Erwachsenwerdung. Und es ist ein bisschen die Geschichte der Regisseurin selbst: Malgorzata Szumowska stammt aus just so einer Künstlerfamilie wie der, deren Zerbrechen sie schildert, und es ist vielleicht auch kein Zufall, dass nicht nur der Katalog der Filmfestspiele von Locarno, wo der Film den Spezialpreis der Jury gewann, die Regisseurin unter der doppelten Verkleinerungsform ihres Vornamens verzeichnet: Malgoska. Im Film mag ihre Figur Julia heißen, er erzählt doch die Geschichte, wie aus Malgoska Malgorzata wurde.

Inmitten eines namhaften polnischen Ensembles spielt Julia Jentsch, vor d...

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