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Lesen, um davon zu erzählen

Geteilte Lektüre: Jochen Schmidt liest Marcel Proust

  • Von Martin Hatzius
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Schmidt (oben) liest Proust (unten).

Die Autobiografie des kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez trägt den schönen Titel »Leben, um davon zu erzählen«. »Nicht was wir gelebt haben, ist das Leben«, erklärt der Autor darin, »sondern das, was wir erinnern und wie wir es erinnern, um davon zu erzählen«. Das jüngste Buch des Berliner Schriftstellers Jochen Schmidt trägt nicht den Titel »Lesen, um davon zu erzählen«, aber genau so könnte es heißen.

»Schmidt liest Proust«, täglich 20 Seiten, ein halbes Jahr lang, dann sind die sieben Bände des Roman-Giganten »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« geschafft. Aber Schmidt liest nicht nur, er verarbeitet das Gelesene auch und teilt es uns mit. Ursprünglich in einem Blog im Internet, nun auf Papier gedruckt in einem dicken Buch, reflektiert der Autor Tag für Tag seine Lektüreerfahrungen, gleicht sie mit persönlich Erlebtem und Gefühltem ab, bereichert sie mit geistvollen Überlegungen, verleiht ihnen Schwung mit wi...


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