Katzenjammer der Balten-Tiger

Nach dem Aufschwung auf Pump ist Schadensbegrenzung angesagt

  • Von André Anwar, Riga
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die baltischen Länder steuern auf einen Zusammenbruch ihres Finanzsystems zu. Die lettische Bank Parex mit Sparkunden auch in Deutschland wurde bereits zwangsverstaatlicht.

»Die baltischen Tiger verwandeln sich in hungernde Kätzchen«, scherzte ein lettischer Kleiderproduzent kürzlich bei der Modewoche in Riga. Finanzexperten warnen vor Parallelen zu Island, seit die lettische Regierung mit der Parex-Bank das zweitgrößte Finanzinstitut des Landes für eine symbolische Summe von zwei Lats verstaatlicht hat. 51 Prozent gehören nun dem Staat, 34 Prozent gehen als Pfand in die staatliche Hipoteku-Bank. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die russischen Haupteigentümer Valeri Kargin und Viktor Krasowitsky das vor dem Bankrott stehende Geldhaus zurückkaufen können. Die 1992 gegründete Parex-Bank hat ein Geschäftsvolumen von 4,3 Milliarden Euro und beschäftigt rund 2600 Mitarbeiter.

Ministerpräsident Ivars Godmanis betont, dass weitere Verstaatlichungen oder Finanzhilfe vom IWF nicht nötig seien. Auch Bank-Sprecherin Airisa Asberga versuchte zu beruhigen: Es handle sich nur um eine »Sicherheitsmaßnahme«. Dem Untern...

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