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Feuerwehrschläuche verbrannten, ehe sie gefüllt waren

Notstand im Süden Kaliforniens. Buschbrände waren wieder einmal schneller, als die Bewohner fliehen wollten

  • Von Richard Claus
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Findet ein spektakuläres Ereignis zu regelmäßig seine Wiederholung, wird es umso weniger beachtet. Es sei denn, man ist davon direkt betroffen – wie zehntausende Bewohner im US-Staat Kalifornien.

Wie gewohnt hat sich das Inferno in Windeseile ausgebreitet und binnen weniger Tage ein Gebiet von rund 100 Quadratkilometern rund um die Metropole Los Angeles verwüstet. Bislang wurden mindestens sechs Feuerwehrmänner verletzt. Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat abermals den Notstand ausgerufen, begab sich in die Katastrophengebiete und versprach vor TV-Kameras eilige und unbürokratische Hilfe.

Im Grunde haben die Menschen nichts anderes von ihm erwartet. Und wie immer gibt es Kritik an unzureichenden Rettungsmitteln. Zu lange hätte es gedauert, bis die Hilfe aus der Luft vor Ort war. Und jene, die die Flugzeuge und Hubschrauber fliegen, um über den lodernden Flammen den Wassertank zu öffnen, reden nun schon seit Jahren darüber, dass man moderneres Fluggerät vorhalten müsse. Ähnliche Vorwürfe hörten Reporter der regionalen TV-Sender von Feuerwe...


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