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Humboldthafen oder Großmarkt

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(ND). Der Senat setzt bei der geplanten Kunsthalle für zeitgenössische Kunst weiterhin auf den Standort Humboldthafen. Das sagte Staatssekretär André Schmitz am Montag vor dem Kulturausschuss. Während eines Interessenbekundungsverfahrens solle ein Investor für den Bau der Halle gefunden werden, die als Präsentationsfläche für unbekannte, in Berlin entstandene Kunst geplant ist. Es seien insgesamt 13 Standorte geprüft worden, darunter der Postbahnhof, das Humboldtforum, ein Gelände in der Heidestraße oder Hallen des Flughafens Tempelhof, so Schmitz weiter. Mit Baubeginn könne 2011, mit der Fertigstellung 2013 gerechnet werden, die Kosten würden sich auf etwa 15 Millionen Euro belaufen. Für den Betrieb würden etwa vier Millionen Euro pro Jahr anfallen.

Bei dem von Grünen und LINKEN auf die Tagesordnung gebrachten Thema gab es vor allem zu den Fragen Standort, Kosten, Größe und Organisation Diskussionsbedarf. So favorisieren etwa die Grünen das Gelände des ehemaligen Blumengroßmarktes in Kreuzberg als Standort, da es sich bereits in Landesbesitz befände und mit etwa 40 kommerziellen Galerien in der direkten Nachbarschaft auf ein kreatives Umfeld stoße, so die Ausschussvorsitzende Alice Ströver (Grüne). Sie kritisierte, dass mit dem Bau am Humboldthafen »mit Kunst Stadtentwicklungspolitik gemacht wird« – ein Vorwurf, den Schmitz nicht als solchen erkannte. »Was soll daran falsch sein, mit dem Bau ein Quartier aufzuwerten?«

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