Tobias Müller, Amsterdam 21.11.2008 /

In den Niederlanden verfliegt der Rausch

Konservative Regierungsparteien und EU erzwingen Kehrtwende in der Drogenpolitik

Mit »High sein – frei sein« soll es bald vorbei sein. In den Niederlanden findet heute ein sogenannter Grasgipfel statt, auf dem alle Bürgermeister aus Kommunen mit Coffeeshops das weitere Vorgehen in der Drogenpolitik beraten. Aktueller Anlass ist die Ankündigung zweier Gemeinden, sämtliche Abgabestellen zu schließen.

Es war ein schwarzer Tag für französische und belgische »Grasliebhaber«: Ende Oktober gaben die Gemeinden Bergen op Zoom und Rosendaal im Süden der Niederlande gleichzeitig bekannt, sämtliche Coffeeshops im Stadtgebiet schließen zu wollen. Zu zahlreich sei der Strom der Kiffer aus den Nachbarländern, zu viel Kleinkriminalität, zu viele Verkehrsbehinderungen und Verschmutzungen gingen mit den wöchentlich über 25 000 Pilgern ins gelobte Marihuanaland einher.

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