Hohe Mieten verdrängen Arme

Politiker und Fachleute debattierten auf Metropolenkonferenz, Mieter demonstrierten

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Über 1000 Menschen vereinte am Samstag in Kreuzberg der Protest gegen steigende Mieten. Motto: »Hopp hopp hopp – Mietenstopp«.

Der Berliner Wohnungsmarkt gerät in Bewegung: Preisgünstige Wohnungen werden knapp, und die Mietbelastung der Haushalte erreicht selbst nach Einschätzung von Immobilienfirmen »alarmierende« Ausmaße. Folge: ärmere und alteingesessene Bewohner werden an den Rand gedrängt. Es scheint, dass viele Mieter das nicht mehr tatenlos hinnehmen wollen. Erstmals seit Jahren gingen am Wochenende Berliner wieder für einen Mietenstopp auf die Straße.

Die Demonstration war die passende Begleitmusik für eine Metropolenkonferenz des Vereins Helle Panke, bei der die Frage nach einer sozialen Wohnungspolitik einer der Schwerpunkte war. Wie Stadtsoziologe Andrej Holm konstatierte, liege die Miete in Berlin im Schnitt bei 4,75 Euro pro Quadratmeter monatlich und damit noch um einiges unter der in anderen Städten. Wer aber eine neue Wohnung suche, müsse teilweise deutlich mehr bezahlen. Besonders in Gebäuden, die zwischen 1919 und 1949 errichtet wurden. »Da si...

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