»Die DEFA-Filme waren furchtbar«

Offener Brief deutscher Filmschaffender an Volker Schlöndorff

I n einem Interview in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) vom 2. Dezember 2008 äußerte sich der mehrfach preisgekrönte und mit dem Oscar-prämierte Regisseur Volker Schlöndorff über das DEFA-Filmschaffen. Wörtlich sagte er – Bezug nehmend auf seine Zeit als Geschäftsführer der Studios Babelsberg von 1992-1997: »Den Namen Defa habe ich abgeschafft, die Defa-Filme waren furchtbar. Die liefen damals in Paris, wo ich studierte, nur in Kinos der kommunistischen Partei. Wir sind da rein gegangen und haben gelacht. Der Name musste weg. Bei der Defa hat alles vor sich hingesuppt. Das Studio stand auf der Kippe, die Mitarbeiter mussten lernen, sich an den Kunden zu orientieren.«

Mit dieser Aussage wird impliziert, dass die DEFA-Filme sowie deren Autoren, Regisseure und Darsteller durchweg miserabel waren. Das kommt einer pauschalen Verurteilung und Verunglimpfung gleich und betrifft so namhafte und anerkannte Persönlichkeiten wie Wol...

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